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Beschert uns Joe Biden eine Ära des Wohlstands?

Eine Kolumne über den Mann, der in wenigen Wochen die Weichen gestellt für ein Amerika, das nicht nur die Pandemie abschüttelt – sondern auch die Ära des Neoliberalismus, die Anfang der Achtzigerjahre unter Ronald Reagan ihren Anfang genommen hatte.

 

Der neue US-Präsident haut ein Billionenprogramm nach dem nächsten raus. Zu viel, sagen Kritiker. Doch Bidens Plan hat das Potenzial, das desaströse Dogma der Reaganomics endlich abzulösen.

Erst war die Rede von einem Konjunkturpaket über 1,9 Billionen US-Dollar. Jetzt sollen noch einmal gut 2,2 Billionen dazukommen, wie Joe Biden kürzlich verkündet hat – um Amerikas Infrastruktur aufzupeppen. Der dritte Streich folgt wohl in Kürze – dann sollen von der Regierung noch einmal zwischen ein und zwei Billionen mobilisiert werden, um Schulen und Gesundheit zu fördern. Schwindelerregend.
 

Was der neue US-Präsident in seinen ersten Wochen ankündigt, hat es in Summe tatsächlich in sich – und manche scheint schon zu sorgen, dass all das viel zu teuer werden könnte; oder sogar zu Inflation führen, weil das Land gar nicht so viele Kapazitäten hat, diese Ausgaben bald umzusetzen. Mag sein, vielleicht für kurze Zeit. Allerdings ist das Kleinkram gegenüber dem, was sich hinter den großen Ankündigungen verbirgt – spätestens seit Finanzministerin Janet Yellen diese Woche zu alldem noch versprochen hat, eine internationale Mindeststeuer für Unternehmen zu befördern.


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